Implantate, Brücke oder Prothese?

Wenn durch einen Zahnverlust Lücken entstehen, stellt sich die Frage, wie diese ersetzt werden können. Für den Verlust einzelner Zähne ist das Einzelzahnimplantat immer die erste Wahl. Der Kieferknochen wird weiterhin einer physiologischen Belastung durch die Kaukräfte ausgesetzt und eine übermäßige Rückbildung (Atrophie) verhindert.

Voraussetzungen für Implantate

  • Das Kieferwachstum muss abgeschlossen sein
  • Der Kieferknochen muss genügend Platz für ein Implantat bieten
  • Parodontitis muss ausgeschlossen sein

Wann dürfen Implantate nicht eingesetzt werden?

  • bei schweren Herzkreislaufproblemen
  • bei starken Blutgerinnungsstörungen
  • bei Immunerkrankungen (HIV)
  • bei starken Wundheilungsstörungen
  • bei nicht eingestelltem Diabetes
  • bei Knochenmark-Erkrankungen
  • bei Kieferknochen, der bestrahlt wurde
  • bei Erkrankungen, bei denen dauerhaft Cortison oder Chemotherapeutika eingenommen werden müssen
  • bei nicht ausgeheilter Parodontitis
  • bei Bisphosphonat-Medikation

Implantate können als Einzelzahnersatz, als Brücke und selbst beim Verlust aller Zähne eingesetzt werden. Fester Sitz, hoher Kaukomfort und eine beeindruckende Ästhetik sind überzeugende Vorteile der Implantologie. Ein Lebensgefühl wie mit ihren natürlichen Zähnen. Um Langzeiterfolge zu erzielen ist eine konsequente und regelmäßige Implantat-Prophylaxe unbedingt zu empfehlen.

 

Für weitere Fragen zu Behandlungsmöglichkeiten und Kosten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!